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Sportkreis Heilbronn
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Die jährliche Fortbildung des WLSB "Sport nach Krebs" fand in Kooperation mit dem Sportkreis Heilbronn im Tumorzentrum des SLK Klinikums in Heilbronn statt. 33 Teilnehmerinnen aus 12 Vereinen trafen sich um unterstützende Tipps und Anregungen für ihre "Sport nach Krebs" Gruppen zu bekommen. Dr. Helga Wecker informierte im ersten Vortrag über aktuelle Therapiemöglichkeiten in der Onkologie. Von der Chemotherapie, Strahlentherapie über Immuntherapie bis hin zur zielgerichteten Therapie stellte sie verschiedene Ansätze vor. Dabei kristallisierte sich heraus, dass Bewegung die Nebenwirkungen einer Behandlung reduzieren. Ein wichtiges Medikament dabei ist körperliche Aktivität.

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Beim 2. Vortrag von Martina Jahn, Psychologin und Psychoonkologin ging es um die Theorie der Krebsentstehung. Über 50 % der Menschen glauben, dass seelische Probleme Krebs auslösen können. Studien aus Dänemark und Schweden ergaben aber, dass die Persönlichkeit keinen Einfluss auf die Krebsentstehung hat. Wichtigste Unterstützungsmöglichkeiten für den Betroffenen sind Aushalten, Zuhören und Dasein.

Nach einer kleinen Stärkung ging es in die beiden Workshops "Therapeutisches Yoga" und funktionelles Training mit Hanteln. Die Teilnehmer nahmen viele Anregungen für ihre Gruppen zu Hause mit. Nach einem kurzen Feedback und Verteilung der Bescheinigungen gingen die Teilnehmer entspannt ins Wochenende.

Ein herzliches Dankeschön an Katrin vom SLK Klinikum für die Organisation der gelungenen Veranstaltung. (bk)

Vergangenen Dienstag wurde Erich Kraut 80 Jahre alt. Dieses Jahr hat er ein weiteres Jubiläum das zu seiner sportlichen Vita passt – er hat zum 50. Mal das Deutsche Sportabzeichen abgelegt.

Seit 2007 ist er im Sportkreis Heilbronn als Referent für das Deutsche Sportabzeichen tätig, in dieser Zeit hat er ca. 45.000 Sportabzeichen, davon ca. 30.000 Schülersportabzeichen bearbeitet, das bedeutet die Anträge bearbeitet, die Urkunden ausgestellt und zusammen mit den Abzeichen an die Einzelpersonen, Vereine und Schulen ausgehändigt bzw. versandt. Dazu kommen noch unzählige Lehrgänge in denen die Sportabzeichenprüfer geschult wurden und jährlich eine feierliche Übergabeveranstaltung an die Absolventen die eine hohe Zahl an Wiederholungen absolviert haben. Und eine Ehrungsveranstaltung zusammen mit dem Staatlichen Schulamt Heilbronn an der die Schulen, an denen das Sportabzeichen abgelegt wird zusätzlich noch Urkunden und Preise erhalten. Der WLSB lädt ebenfalls jährlich Schulen und Einzelpersonen mit besonderen Leistungen zu einer Ehrung nach Stuttgart ein, auch hier lässt es Erich Kraut sich nicht nehmen die zu Ehrenden persönlich zu begleiten.

Wie kommt man zu solchen Leistungen fragt man sich hier sicherlich.

Erich Kraut wurde am 9. August 1942 mitten im zweiten Weltkrieg geboren, Sport und vor allem das Deutsche Sportabzeichen hat ihn sein ganzes Leben lang begleitet. Bereits 1958 mit 16 Jahren hat er sein erstes Jugendsportabzeichen verliehen bekommen.

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In seiner Jugend war Erich Kraut beim TSV Güglingen als Turner aktiv und nahm an zahlreichen Deutschen Turnfesten und Landesturnfesten teil, als Aktiver noch bis 2013 als er mit 71 Jahren in Mannheim den Wahlvierkampf mit Leichtathletik und Schwimmen absolvierte. Noch heute leite Erich Kraut die beiden Sportabzeichengruppen bei der TSG Heilbronn und beim TSV Nordheim selbst, dorthin kommen dann auch sehr viele Interessenten, die das Sportabzeichen alleine ablegen, weil sie sich z.B. für eine Ausbildung bei der Polizei bewerben und dazu einen Nachweis ihrer körperlichen Fitness benötigen.

Der Sportkreis Heilbronn e.V. bedankt sich bei Erich Kraut für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement und seinen unermüdlichen Einsatz für das Deutsche Sportabzeichen und gratuliert ganz herzlich zum 80. Geburtstag.

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Pünktlich vor Beginn der Jubiläumstage am 15.07.2022 konnten der Kinderschutzbeauftragte der Sportvereinigung Oedheim Uthishdran Sreeranganathan, Vorstand Tobias Deckert und die Jugendleiter/innen den Banner „Kinderschutzgebiet Sportverein“ von der Geschäftsführerin der Württembergischen Sportjugend Denise Roth entgegennehmen. Die Unterzeichnung einer Kinderschutzvereinbarung mit dem Jugendamt, ein Präventions- und Schutzkonzept, regelmäßige Sensibilisierung der Trainerinnen und Trainer, die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses und die Verankerung in der Satzung sind Voraussetzungen für die Verleihung des Banners. Sportkreisvorsitzender Klaus Ranger dankte in seiner Festrede dem Verein, der diese Auszeichnung als erster Verein im Sportkreis Heilbronn erhalten hat, für das Engagement in dem Bereich und machte auf die Wichtigkeit des Themas aufmerksam.

 

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Bildunterschrift: v.l.n.r. Tobias Deckert, Svenja Sanden, Stefan Schäfer, Susanne Jobst-Hertner, Peggy Laib, Jutta Mann, Sabine Krauskopf, Uthishdran Sreeranganathan, Denise Roth

Langenbrettacher Helfer blutet das Herz über erneuten Ausfall des Untergriesheimer Zeltlagers der Sportkreisjugend

Von Ute Plückthun (www.stimme.de)

 
BAD FRIEDRICHSHALL Dort, wo eigentlich 123 Kinder und Jugendliche im Alter von neun bis 15 Jahren sowie 30 Betreuer bei Sport und Spiel 14 Tage lang Spaß haben, gemeinsam Mittag essen, in Zelten übernachten und das Wir-Gefühl pflegen sollten, ist 2021 einfach nichts. Wie schon 2020, als das Zeltlager der Sportkreisjugend in Untergriesheim wegen Corona ausfallen musste. Das leere Gelände mit Fußballfeldern, Tennisplätzen und ganz viel Wald ist verwaist. „Wombel“ aus Langenbrettach wird das Herz bei solch einem Anblick schwer.

Immerhin begleitet das Zeltlager den 48-Jährigen schon fast sein ganzes Leben. Als Kind war er Teilnehmer und hat „Freunde fürs Leben aus dem ganzen Stadt- und Landkreis gefunden“. Seitdem hat er auch seinen Spitznamen weg. „Den habe ich gleich im ersten Jahr bekommen“, erinnert er sich. Als Namen für die Zelte vergeben wurden, waren die anderen coole Piraten oder sportliche Radfahrer. Ihm fiel die damals brandaktuelle Puppentrickserie „Wombles“ ein. Dass der gebürtige Heilbronner eigentlich Thomas Schmidt heißt, hat im Zeltlager schon so manchen überrascht.

Nach sechs Jahren als Zeltlagerkind rutschte er wie von selbst in die Betreuertätigkeit, die er drei Jahre ausübte. Seit 2000 ist er im sechsköpfigen Orga-Team und der Urlaub deshalb von vorn herein festgelegt. „Wir buchen so, dass es ums Zeltlager herum passt“, versichert er. Sohn Hendrik (15) hat zweimal mitgemacht, Tochter Vanessa (18) war schon dreimal als Teilnehmerin und einmal als Betreuerin dabei.

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